Kamera vs. Licht

Das Licht macht den Unterschied

Ich bin zu Besuch bei lieben Verwandten in Wismar gewesen, welche von ihrem neu-geborenem ein paar Babyfotos haben wollten. Das Fotoshooting lief wie geplant. Wir hatten im Vorfeld eine kleine Motivliste erarbeitet, von der wir vieles umsetzten. Alles wieder eingepackt. Im Anschluss saßen wir entspannt auf der Couch, um den Nachmittag ausklingen zu lassen. Sonntagsmodus. In meinem Rücken befand sich ein großes Fenster, durch welches ein weiches, diffuses Licht fiel. Das Baby war auf dem Arm meiner Freundin, welche mir gegenüber saß. Das Licht fiel seitlich auf das Gesicht, der Kleinen. Wie ein schöner Spot. Ich musste davon ein Foto machen.

Das Handy als passablen Ersatz für die DLSR

Eine Kamera haben mittlerweile so ziemlich alle dabei: die des Handys. Ich habe meins schnell gezückt und noch ein zwei Schnappschüssen gemacht.
Auf dem ersten Blick, denke ich, kann das Handyfoto mit einer Spiegelreflexkamera mithalten. Ein großer Vorteil der Handykamera: Man kann sehr dicht an sein Motiv. Das klappt bei Spiegelreflexkameras nur mit speziellen Objektiven, Vorsatzlinsen oder Adaptern.Man erhält zudem im Vorder- als auch im Hintergrund einen Unschärfeverlauf. Das verleiht dem Foto eine Tiefenwirkung.

Letzter Schliff: Bildbearbeitung auf dem Handy

Im Moment nutze ich für die Bildbearbeitung VSCO. Wieso? Es gibt dort eine Fülle von schönen, vordefinierten Bildlooks, welche mit wenigen “klicks” dem eigenen Geschmack angepasst werden können. VSCO zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass analoge Filme simuliert werden. Handyaufnahmen werden meinen Augen dadurch ordentlich aufgewertet. Man sollte es aber meiner Meinung nach nicht übertreiben. Ich mag es, wenn das Endergebnis noch natürlich rüberkommt.

Auf meiner Seite rostocker-fotograf.de findet ihr noch einige Arbeiten von mir zum Bereich Kinderfotografie bzw. Babyfotografie.

 

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